Wer im Harz wandert, muss auf jedes Wetter vorbereitet sein. Das Wetter in den Bergen kann sich nämlich schnell ändern. Das wichtigste Geheimnis für Einsteiger heißt deshalb: Kleiden wie eine Zwiebel!
Das Zwiebelprinzip: Schicht für Schicht schützt besser
Zieh am besten mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander an. Wenn dir beim Bergauflaufen warm wird, ziehst du einfach eine Schicht aus. Wird es oben auf dem Berg windig oder kalt, ziehst du sie wieder an.
Erste Schicht: Eine atmungsaktive Unterwäsche oder ein Sport-T-Shirt. Sie leiten den Schweiß vom Körper weg.
Zweite Schicht: Ein warmer Fleecepullover. Er hält dich kuschelig warm.
Dritte Schicht: Eine wind- und wasserdichte Jacke. Sie schützt dich vor plötzlichem Regen und kaltem Wind auf den Gipfeln.
Die richtigen Wanderschuhe: Sicher auf jedem Pfad:
Die Wege im Harz können steinig, voller Wurzeln oder nach dem Regen rutschig sein. Normale Sneakers haben oft zu wenig Halt. Investiere am besten in gute Wanderschuhe mit einer festen Sohle. Sie schützen deine Füße vor dem Umknicken und sorgen dafür, dass du nicht ausrutschst.
Ein wichtiger Tipp: Bloß keine Jeans!
Jeansstoff saugt sich bei Regen oder durch Schweiß sehr schnell voll mit Wasser. Dann wird die Hose schwer, kalt und trocknet fast gar nicht mehr. Das reibt unangenehm an den Beinen. Nutze lieber eine leichte Sporthose oder eine echte Wanderhose. Diese Stoffe trocknen blitzschnell und sind viel bequemer.
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