1. Die falschen Schuhe tragen
Viele Anfänger starten in alten Turnschuhen. Das ist gefährlich. Turnschuhe haben zu wenig Grip. Du rutschst auf Schotter oder Matsch schnell aus. Außerdem bieten sie dem Knöchel keinen Halt. Die Quittung sind schmerzende Füße oder ein umgeknickter Knöchel.
So machst du es richtig: Investiere in gute Wanderschuhe oder Trailrunning-Schuhe. Lass dich im Fachgeschäft beraten. Laufe die neuen Schuhe unbedingt vor der ersten großen Tour zu Hause ein.
2. Eine zu schwere Route wählen
Die Motivation ist groß, die Selbsteinschätzung oft zu optimistisch. Wer sich als Einsteiger direkt eine lange Alpentour mit vielen Höhenmetern vornimmt, wird scheitern. Muskelkater, Frust und völlige Erschöpfung sind vorprogrammiert.
So machst du es richtig: Starte klein. Wähle für den Anfang flache Strecken zwischen 5 und 10 Kilometern. Steigere die Länge und die Höhenmeter erst, wenn du dich sicher fühlst.
3. Das Wetter unterschätzen
Im Tal scheint die Sonne, auf dem Berg zieht plötzlich ein Gewitter auf. Das Wetter in der Natur – besonders in den Bergen – schlägt schnell um. Wer dann nur im T-Shirt unterwegs ist, unterkühlt rasch. Auch extreme Hitze wird oft unterschätzt.
So machst du es richtig: Prüfe vor dem Start den aktuellen Wetterbericht für deine genaue Route. Packe immer eine leichte Regenjacke ein. Kleide dich nach dem Zwiebelprinzip mit mehreren Schichten4. Zu wenig Wasser und Snacks einpacken
Wandern verbrennt extrem viele Kalorien. Der Körper verliert durch das Schwitzen viel Flüssigkeit. Wer keinen Nachschub dabei hat, leidet schnell unter Kopfschmerzen, Schwindel und einem plötzlichen Leistungseinbruch (dem sogenannten „Hungerast“).
So machst du es richtig: Packe mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser ein. Nimm energiereiche Snacks mit. Gut geeignet sind Nüsse, Müsliriegel, Bananen oder Trockenobst. Warte mit dem Essen und Trinken nicht, bis der Durst oder Hunger extrem groß
5. Zu spät losgehen
„Wir gehen erst nach dem Mittagessen los, das reicht schon.“ Ein fataler Irrtum. Im Wald oder in den Bergen wird es im Herbst und Winter sehr früh dunkel. Wer die Zeit unterschätzt, gerät schnell in die Dunkelheit und verliert die Orientierung.
So machst du es richtig: Plane deine Gehzeit großzügig ein. Rechne Pausen fest mit ein. Starte am besten am Vormittag. So hast du genug Pufferzeit, falls die Tour doch länger dauert als gedacht. Packe zur Sicherheit immer eine Stirnlampe oder Taschenlampe in den Rucksack.
Fazit
Wandern ist kein Leistungssport, sondern Genuss. Mit der richtigen Vorbereitung, passenden Schuhen und genug Proviant wird deine erste Wanderung garantiert ein voller Erfolg. Pack deinen Rucksack und genieß die Natur!
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